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Fachschule für Erzieher

 

Ziel

Die Fachschule Sozialwesen, Fachrichtung Sozialpädagogik, befähigt die Schülerinnen und Schüler als Erzieherin/ Erzieher in Einrichtungen im Bereich der Kinder- und Jugendpflege und anderen sozial- und sonderpädagogischen Tätigkeitsfeldern zu arbeiten.

 

Mögliche Arbeitsfelder für Erzieherinnen und Erzieher sind

  • Kindertageseinrichtungen (Kindergarten, Kindertagesstätte, Kinderhort)
  • Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe
  • Einrichtung der Jugendarbeit
  • Ganztagsschulen
  • Förderschulen
  • sonderpädagogische Einrichtungen
  • integrative Kindertagesstätten
  • Tagespflege

 

Die Ausbildung zur „staatlich anerkannten Erzieherin“/ „zum staatlich anerkannten Erzieher“ findet in Kooperation zwischen Schule und Ausbildungsstätte statt. Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung trägt die Schule.

 

Formen und Dauer der Ausbildung

Es gibt drei verschiedene Formen der Ausbildung:

  • Vollzeit
  • reguläre Teilzeit
  • berufsbegleitende Teilzeit

 

Die Ausbildung dauert in Form von Vollzeitunterricht drei Schuljahre. In den ersten beiden Schuljahren findet eine vorwiegend theoretische Ausbildung in Vollzeitunterricht statt. Im dritten Jahr erfolgt eine durch die Fachschule gelenkte fachpraktische Ausbildung (Berufspraktikum).

Bei der Ausbildung in Form der regulären Teilzeit besuchen die Schülerinnen / Schüler an zwei Tagen pro Woche die Schule mit 16 Unterrichtsstunden. Zusätzlich zu dem Besuch des Unterrichts sind wöchentlich fünf Stunden Selbstlernzeit vorgesehen, deren Ergebnisse an zwei Samstagen im Schuljahr in der Schule vorgestellt werden. Der schulische Teil der Ausbildung dauert dann drei Jahre. Danach schließt sich die fachpraktische Ausbildung (Berufspraktikum) an, die innerhalb von einem bzw. zwei Schuljahren abgeschlossen werden kann.

Die berufsbegleitende Teilzeit dauert drei Schuljahre. Der Unterricht findet an zwei Tagen pro Woche statt und umfasst pro Woche 16 Unterrichtsstunden. Zusätzlich sind wie bei der regulären Teilzeitform 5 Stunden Selbstlernzeit pro Woche vorgesehen, deren Ergebnisse auch an zwei Samstagen im Schuljahr in der Schule präsentiert werden.
Voraussetzung für die berufsbegleitende Teilzeitausbildung ist ab dem ersten Schultag ein hauptberufliches Arbeitsverhältnis in einer sozialpädagogischen Einrichtung mit einer mindestens hälftigen regulären Arbeitszeit.

 

Aufnahmevoraussetzungen

1. ein qualifizierter Sekundarabschluss I und

a) eine abgeschlossene Berufsausbildung zur Sozialassistentin zum Sozialassistenten oder

b) eine abgeschlossene mindestens zweijährige bundes- oder landesrechtlich geregelte  Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder in einem Beamtenverhältnis oder

c) eine abgeschlossene mindestens dreijährige Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder eine als gleichwertig anerkannte Ausbildung oder

d) eine mindestens dreijährige hauptberufliche einschlägige Tätigkeit oder

e) das mindestens dreijährige Führen eines Familienhaushalts mit mindestens einem minderjährigen Kind

 

2. oder die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife in Verbindung mit einer mindestens viermonatigen einschlägigen praktischen Tätigkeit.
Die Schulbehörde entscheidet über Ausnahmen bei den Aufnahmevoraussetzungen, z. B. über die Anerkennung gleichwertiger Bildungsabschlüsse.

 

Unterricht in Modulen

Der Unterricht in der Fachschule erfolgt in Modulen, die sich auf berufliche Arbeitsfelder beziehen und einzeln geprüft und zertifiziert werden.

 

Praktika

Die Schülerinnen und Schüler haben im schulischen Ausbildungsabschnitt unter Anleitung der Fachschule mindestens 2 Blockpraktika von jeweils 6 Wochen Dauer in unterschiedlichen Arbeitsfeldern abzuleisten. Die Praktika sollen mindestens zu einem Drittel in den Ferien abgeleistet werden. Die zeitliche Verteilung und Organisation regelt die Fachschule. Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler während des Praktikums werden von entsprechend ausgebildeten Fachkräften beurteilt.
Die Wahl der Praktikumsstelle bedarf der Zustimmung der Fachschule.

 

Abschluss

Der erfolgreiche Abschluss des schulischen und fachpraktischen Ausbildungsabschnitts (Berufspraktikum) führt zur „staatlich anerkannten Erzieherin“ / „zum staatlich anerkannten Erzieher“.

Gleichzeitig ist der erfolgreiche Abschluss nach § 8 Abs. 6 Satz 6 des rheinland-pfälzischen Schulgesetzes der Fachhochschulreife gleichwertig und berechtigt zum Studium an Fachhochschulen in Rheinland-Pfalz.

 

 

Unser Faltblatt für die Fachschule Erzieher (PDF):

 

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fs erz 

 

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Kontakt

Berufsbildende Schule
des Landkreises Ahrweiler

Kreuzstraße 120

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

 

Telefon 02641 9464-0

Fax 02641 9464-64

E-Mail info@bbs-ahrweiler.de

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