Erasmus+ Fortbildung zu CLIL und Project-Based Learning in Dublin
Wie kann Unterricht gleichzeitig praxisnah, motivierend und sprachfördernd gestaltet werden und wie lassen sich Schülerinnen und Schüler besser auf die Anforderungen einer zunehmend internationalen und vernetzten Welt vorbereiten?
Diesen Fragen widmeten sich zwei Lehrkräfte (Paul Trierweiler und Michael Schröder) unserer Schule im Rahmen einer internationalen Fortbildung in Dublin, Irland. Vom 23. bis 28. März nahmen sie am Kurs „CLIL and PBL: Content and Language Integrated Learning and Project-Based Learning“ teil. Die Teilnahme wurde durch das EU-Bildungsprogramm Erasmus+ finanziell gefördert und ermöglichte den fachlichen Austausch mit Lehrkräften aus verschiedenen europäischen Ländern.

Foto und Quelle: Die Teilnehmenden der europass Teacher Academy, KI bearbeitet.
Im Mittelpunkt der Fortbildung standen innovative Unterrichtsmethoden, die Lernen stärker mit realen Lebenssituationen verknüpfen.
Besonders intensiv beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Konzepten des Project-Based Learning (PBL) und des Content and Language Integrated Learning (CLIL). Während beim PBL das Lernen über konkrete Projekte und praxisnahe Problemstellungen erfolgt, verbindet CLIL fachliches Lernen mit dem Erwerb von Fremdsprachenkompetenzen. Beide Ansätze verfolgen das Ziel, Schülerinnen und Schüler aktiver in Lernprozesse einzubinden und wichtige Zukunftskompetenzen wie Teamarbeit, Kommunikation, Kreativität und kritisches Denken zu fördern.
In Workshops, Gruppenarbeiten und praktischen Unterrichtssimulationen entwickelten die Teilnehmenden eigene Projektideen und erprobten Methoden, um Lernprozesse stärker schülerorientiert zu gestalten. Besonders wertvoll war der internationale Austausch über unter-schiedliche Bildungssysteme, Unterrichtskulturen und Erfahrungen aus dem Schulalltag. Schnell wurde deutlich, dass moderne Bildung weit über reines Fachwissen hinausgeht: Im Fokus stehen zunehmend selbstständiges Lernen, Kooperation und die Fähigkeit, Wissen flexibel anzuwenden.
Auch Dublin selbst wurde zum Lernort. Die offene, internationale Atmosphäre der Stadt bot zahlreiche Gelegenheiten für interkulturelle Begegnungen und Gespräche außerhalb des Seminarraums. So entstand eine Fortbildungswoche, die nicht nur fachlich bereicherte.
Mit vielen praktischen Ideen, neuen Methoden und wertvollen Impulsen kehrten die Teilnehmenden zurück. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen künftig in den Unterricht und die Schulentwicklung einfließen und dazu beitragen, Lernen noch lebensnaher, motivierender und zukunftsorientierter zu gestalten.
Paul Trierweiler und Michael Schröder für bbs-ahrweiler.de
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