Projekt zur Selbstbehauptung an der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler
Wie lernen junge Menschen, selbstbewusst aufzutreten, Grenzen zu setzen und in schwierigen Situationen angemessen zu handeln? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein Projekt zur Selbstbehauptung, das kürzlich im Berufsvorbereitungsjahr an der Berufsbildenden Schule des Landkreises Ahrweiler durchgeführt wurde.

Mehr als 60 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem praxisorientierten Angebot teil. Ziel war es, wichtige Kompetenzen für den Alltag, das Berufsleben und das gesellschaftliche Miteinander zu stärken. Gerade in einer Lebensphase, die häufig von Unsicherheiten und Konflikten geprägt ist, standen Themen wie Selbstbewusstsein, Konfliktbewältigung, Zivilcourage und Gewaltprävention im Mittelpunkt.
Organisiert und begleitet wurde das Projekt von Schulsozialarbeiterin Miriam Diemert sowie Luise Kofel in ihrer Funktion als Respekt Coach.
In diesem Rahmen durchliefen die Jugendlichen mehrere inhaltlich abgestimmte Workshops. Fachkundige Trainerinnen und Trainer vermittelten Grundlagen der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Darüber hinaus wurden Aspekte der Kriminalitätsprävention und Opferhilfe thematisiert, unter anderem zu Zivilcourage, Ko-Tropfen und digitalen Gefahren. Auch die Polizei Ahrweiler war eingebunden und informierte über Handlungsmöglichkeiten im Falle eines Übergriffs.
Ergänzt wurden die Angebote durch erlebnispädagogische Elemente. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen auseinander, lernten Eskalationsstufen kennen und übten klare Stopp-Regeln sowie faires Kräftemessen nach verbindlichen Regeln.
Die Jugendlichen entwickelten auf diese Weise konkrete Handlungskompetenzen. Sie lernten, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu vertreten, Konflikte gewaltfrei zu lösen und in kritischen Situationen Verantwortung zu übernehmen.
Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur persönlichen und sozialen Entwicklung und unterstützt die Teilnehmenden auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf.
Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Partnern und Referentinnen und Referenten, die dieses Projekt mit ihrem Engagement und ihrer fachlichen Expertise ermöglicht haben.
Der Südwestrundfunk (SWR1) war auch vor Ort >>> Zum Bericht und zum Nachhören >>>
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