Kunstkurse des BGYM.T14 begeben sich auf die Spuren des Künstlers Christian Boltanski
Sie kennen Herbert Friedrich nicht … oder Friedrich Gustaf Weimann ... oder Gerold Watla? Sicher: Bei diesen Personen handelt es sich nicht um bedeutende Personen der Geschichte und auch im lokalen oder regionalen Rahmen erfreuen sie sich keine großen Bekanntheit, geschweige denn Beliebtheit. Und dennoch: Sie alle waren Zeitzeugen der Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Sie haben gelebt, geliebt, sind gescheitert, waren erfolgreich, wurden geboren und sind gestorben. Oder zweifeln Sie etwa daran?
Es gibt doch Belege, Indizien, wenn nicht gar Beweise. Fotos mit den verblieben Habseligkeiten, etwa ein Brief, alte, vergilbte Eintrittskarten, ein abgewetzter, in die Jahre gekommener Koffer, Stofftiere oder Schallplatten aus dem Nachlass der Verblichenen. Nicht zuletzt ein Youtube-Video, welches alle Fundstücke und die damit zusammenhängenden Biographien dokumentiert und für die Nachwelt sichert. Denn: Einmal im Netz existieren diese Personen gleichsam in und für die Ewigkeit. Das Netz vergisst nicht.
Sie zweifeln immer noch? Sind bei einer Google Recherche nicht oder nur bedingt fündig geworden? Oder glauben sich einem Geheimnis auf der Spur?
Nun: Vielleicht sind ihre Zweifel berechtigt, vielleicht wurden die Biographien geschönt, verändert, dramatisiert.
Vielleicht sind sie aber auch das Ergebnis eines Kunstprojektes der Schülerinnen und Schüler des beruflichen Gymnasiums der BBS des Landkreises. Denn oben genannte Personen und noch einige mehr existieren wirklich … allerdings nur in der Fantasie ihrer „Schöpfer“, den Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Gymnasiums Technik (BGYM.T14). Denn diese begaben sich, angeregt, angeleitet und motiviert durch ihre Kunstlehrerin Carla Kolz, auf die Spuren des zeitgenössischen Künstlers Christian Boltanski. Dessen Arbeiten kreisen um die Themen Erinnerung, Tod, Verschwinden, Vergänglichkeit und die Frage, inwiefern der Mensch dazu neigt, Wahrheit zu konstruieren, will sagen, zu erfinden.
März 2016
Die Bankkaufleute (Klasse BS.BA14) auf Klassenfahrt in Hamburg. Impressionen:

Das Berufliche Gymnasium an der BBS – Anmeldungen sind noch möglich
Nach Abschluss der 10. Klasse und des Erwerbs der sog. Mittleren Reife (qualifizierter Sekundarabschluss 1) stellt sich Schülern und ihren Eltern nicht selten die Frage: „Wie geht es weiter? Was tun? ... Das Abitur auf einem „normalen Gymnasium“ anstreben? Eine Ausbildung beginnen? Die Höhere Berufsfachschule besuchen?“
Fragen über Fragen, die zu beantworten keineswegs immer leicht fällt.
Seit einigen Jahren nun gibt es an der BBS des Landkreises einen weitere attraktive Schulform , die sich auf Grund ihrer inhaltlichen Ausrichtung nicht zuletzt einer hohen Akzeptanz auf Seiten der Unternehmen erfreut: Das Berufliche Gymnasium, mit seinen Schwerpunkten Umwelttechnik und Wirtschaft.
Weiterlesen: Berufliches Gymnasium – ein Weg, der sich lohnt!
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im Rahmen eines alljährlichen Abschlussprojekts, welches von Schülern am Ende ihrer Schullaufbahn der Höheren Berufsfachschule absolviert wird, besuchte die Rechnungswesen- und Controlling-Klasse (HBF.RC14a) die Produktionsstätte von Coca-Cola in Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Hierbei erhielten die Schüler spannende Einblicke in die Produktion und in den Vertrieb eines fest verwurzelten Unternehmens der Region. Zudem wurden einzelne Berufsfelder für die angehenden Fachabiturienten vorgestellt. Schüler und Lehrer erfreuten sich an einer professionell durchgeführten Führung durch den Betrieb der Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH.
24.02.2016
Eine stattliche Summe von 312,-- € konnte Obermeister Rolf Genn der OStR. Marion Loddenkötter nun in der Ahr-Akademie überreichen.
Dieser Betrag war der Erlös des Bäckerstandes am „Tag der offenen Tür 2016“ in der BBS Bad Neuenahr-Ahrweiler. Rolf Genn, Gerd Weiler, Volker Scherhag und Cornelia Schlösser haben an diesem Tag, zusammen mit Marion Loddenkötter und einigen Auszubildenden, mit dem Verkauf traditioneller Köstlichkeiten, wie Quarkbällchen und beschrifteten Valentinsherzen, die Veranstaltung kulinarisch versüßt.
„Gerne unterstützen wir die Fachklassen unseres schönen Bäcker-Handwerks“, so Rolf Genn. „Wir wissen das Geld bei der BBS in guten Händen, es wird vor Ort für die Ausbildung unserer angehenden Bäckereifachverkäuferinnen und Bäcker verwendet.“ „Mit dem Geld erwerben wir zusätzliches Unterrichtsmaterial und unterstützen fachbezogene Exkursionen“, ergänzt Marion Loddenkötter.

Foto von links nach rechts:
Volker Scherhag, Geschäftsführer Alexander Zeitler, Marion Loddenkötter, Obermeister Rolf Genn, Gerd Weiler
Foto: Martina Paffhausen
22.02.2016
Berufoberschule I Wirtschaft der BBS des Landkreises Ahrweiler ermöglicht Studium an Fachhochschulen
Bad Neuenahr. Die Berufsoberschule I (BOS I) wird an der BBS des Landkreises Ahrweiler mit dem Schwerpunkt Wirtschaft angeboten. Dieser Bildungsgang führt innerhalb eines Jahres in Vollzeitform zur Fachhochschulreife, welche zum Studium an einer Fachhochschule berechtigt.
Für das kommende Schuljahr 2016/17 sind noch nicht alle Plätze in der BOS I vergeben, so dass noch für einige Schülerinnen und Schüler mit den entsprechenden Eingangsvoraussetzungen die Chance besteht, die Fachhochschulreife auf diesem Wege zu erlangen und/oder ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern.
Angehende Sozialassistenten entwickeln Mathe-Spiele
Bad Neuenahr. Wenn Schüler den Begriff Mathematik hören, vergeht ihnen nicht selten Lust und Laune.
Dieser Erkenntnis konnte und wollte sich auch Studienrätin Michaela Riek nicht verschließen. Als Mathelehrerin sieht sie sich immer wieder mit vor Angst geweiteten Augen konfrontiert. Und kaum eine Mathestunde in der es nicht aus irgendeiner Ecke schallt. „Ich kann einfach kein Mathe. Ich kapier das nie.“
Doch Frau Riek, die auch uns, Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule Sozialassistenz (HBF.S15a), unterrichtet, war nicht bereit sich mit diesem Schicksal abzufinden.